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Tauchen ab Huế: Was die Cham-Inseln vor Hoi An bieten

Huế hat keine eigenen Tauchplätze, das nächste Revier sind die Cham-Inseln vor Hoi An, mit Anreise, Saison von etwa April bis August und ehrlicher Einschätzung der Riffe.

Von Tabiara Redaktion4 Min. Lesezeit

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Cover des Tabiara Huế Reiseführers

Kurz gesagt: In Huế selbst kannst du nicht tauchen. Die nächsten Tauchplätze liegen bei den Cham-Inseln, etwa 15 km vor Hoi An. Bis Hoi An sind es von Huế rund 120 Straßenkilometer, also zwei bis fünf Stunden. Tauchsaison ist ungefähr von April bis August, im November und Dezember fahren die Boote nur unregelmäßig, plane den Tauchtag deshalb für 2027.

Huế ist eine Stadt der Zitadelle, der Kaisergräber und des Parfümflusses. Ein eigenes Tauchrevier hat sie nicht. Wer Huế besucht und trotzdem unter Wasser will, fährt nach Süden über den Hải-Vân-Tunnel Richtung Da Nang und Hoi An. Dort beginnt die Bootsfahrt zu den Cham-Inseln.

Warum Huế keine Tauchbasis hat

Huế liegt am Parfümfluss und war von 1802 bis 1945 Hauptstadt der Nguyễn-Dynastie. Die Monumente stehen seit 1993 auf der UNESCO-Welterbeliste. Für Taucher ist Huế deshalb ein Kulturstopp, kein Ausgangspunkt.

Dazu kommt eine ausgeprägte Regenzeit. Laut Klimadaten fallen im Oktober im Mittel rund 755 mm Regen, im November etwa 620 mm. In diesen Monaten ist auch rund um die Cham-Inseln kaum an Ausfahrten zu denken.

Die Cham-Inseln: Lage, Schutzstatus, Anfahrt

Die Cham-Inseln (Cù Lao Chàm) liegen etwa 15 km vor der Küste von Hoi An. Das Gebiet Cù Lao Chàm-Hội An ist seit 2009 ein UNESCO-Biosphärenreservat. Der Kern liegt in einem Meeresschutzgebiet. Korallen dürfen dort weder betreten noch abgebrochen werden.

Die Schnellboote starten am Hafen Cửa Đại, rund 5 km östlich der Altstadt von Hoi An. Bei ruhiger See dauert die Fahrt etwa 20 bis 30 Minuten, das Holzboot braucht deutlich länger. Laut der Stadt Da Nang kostet der Eintritt zur Insel 70.000 VND pro Person, dazu kommt eine kleine Umweltgebühr.

Was dich unter Wasser erwartet

Die Cham-Inseln sind ein solides Revier für Einsteiger und Schnorchler, aber kein Ziel für Großfisch. An den bekannten Stränden liegen flache Korallen in 2 bis 5 m Tiefe. Die Sicht beträgt laut Reiseportalen oft nur 4 bis 10 m. An den äußeren Inseln sind die Korallen besser, dort fahren auch die Tauchboote hin.

Ein Tauchtag ab Hoi An umfasst meist zwei Tauchgänge, Ausrüstung und Mittagessen. Frag bei der Buchung nach dem Wetterfenster für den nächsten Tag. Bei Nordost-Wind fallen Ausfahrten oft kurzfristig aus.

Wann sich der Ausflug lohnt

Die Angaben schwanken je nach Quelle leicht. Das vietnamesische Tourismusamt nennt April bis September als beste Tauchzeit. Die Stadt Da Nang spricht von März bis August als ruhigster Phase. Von September bis Februar ist Regen- und Sturmzeit, die Boote fahren dann unregelmäßig.

Zeitraum Huế an Land Cham-Inseln
Februar bis März mild, wenig Regen Saison beginnt, See noch wechselhaft
April bis August heiß, Tageshöchstwerte im Mittel 31 bis 35 °C beste Zeit für Tauchen und Schnorcheln
September bis Januar Regenzeit, Höhepunkt Oktober und November Ausfahrten unregelmäßig oder gar nicht

Wenn du gerade im Winter in Huế bist, schau dir Zitadelle und Gräber an. Den Tauchtag legst du auf eine zweite Reise zwischen April und August.

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Häufige Fragen

Kann man in Huế tauchen?

Nein. Huế hat keine eigenen Tauchplätze. Die nächsten liegen bei den Cham-Inseln vor Hoi An, rund 120 Straßenkilometer südlich.

Wie lange braucht man von Huế zu den Cham-Inseln?

Mit dem Auto durch den Hải-Vân-Tunnel bist du in gut zwei bis vier Stunden in Hoi An, mit dem Bus in zweieinhalb bis fünf. Dazu kommen etwa 20 bis 30 Minuten mit dem Schnellboot ab Cửa Đại. Als Tagesausflug ab Huế ist das knapp, eine Nacht in Hoi An ist entspannter.

Kann man im Dezember zu den Cham-Inseln fahren?

Nur mit Glück. Im Dezember fahren die Boote wegen Nordost-Monsun und rauer See unregelmäßig. Viele Betriebe auf der Insel schließen zwischen November und Januar.

Lohnen sich die Cham-Inseln für erfahrene Taucher?

Eher als Abwechslung auf einer Vietnamreise. Die Riffe sind flach und die Sicht ist begrenzt. Mehr Artenvielfalt bietet laut Reiseportalen der Meeresnationalpark Côn Đảo, der aber deutlich weiter weg liegt.

Huế in Ruhe planen

Zitadelle, Kaisergräber, Pagoden und die Strecke nach Hoi An findest du ausführlich im Huế Reiseführer. Weitere Ziele mit Tauch- und Reiseteil sammeln wir auf der Seite Tauchen und Reisen.

Recherchestand: 29. Oktober 2026. Bootsfahrpläne, Eintrittspreise und Schutzregeln ändern sich, prüfe sie vor der Reise bei den offiziellen Quellen.

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